Was ist eine Prosa? – Erklärung

Texte werden als Prosa bezeichnet, wenn diese weder durch Verse, Reime oder durch ein anderes Metrum gebunden sind. Deshalb wird die Prosa auch als ungebundene Rede bezeichnet. Dies beschreibt eine Form der Rede, welche nicht an Regeln oder in einer anderen Weise an etwas gebunden ist. Das Wort „Prosa“ leitet sich von dem lateinischen Wort „prosa oratio“ ab, was sich ins Deutsche mit „geradeaus gerichteter Rede“ übersetzten lässt.

Trotz ihrer fehlenden Bindung mit Versen oder andere Metren kann sie kunstvoll sein. Sie kann durch ihren Stil oder Melodie und auch durch ihre Bildlichkeit und die Wortwahl poetisch werden. Die Prosa ist in verschiedenen Literaturepochen zu finden, jedoch beginnt die Zeit, in der die Prosa entstand, erst mit der Neuzeit. Zu dieser Zeit setzte sich auch der Roman als neue Erzählkunst durch.

Struktur der Prosa

Im Gegensatz zum Gedicht folgt die Prosa keinem festen Schema und ist dadurch ungebundener. Dies ist eins der wichtigsten Merkmale der Prosa. Die Prosa folgt, bis auf einige Ausnahmen den Regeln der Grammatik. Es können trotz der generellen Freiheit Teile einer Prosa mit einer metrischen Struktur oder anderen Versformen verfasst sein. Falls diese sich in einer Prosa häufen, dann wird auch oft von einem Prosagedicht gesprochen. Einzureihen ist das Prosagedicht zwischen der Prosa und den Freien Rhythmus, welche ungebundene Verse ohne ein durchgängiges Metrum und einer beliebigen Anzahl an Silben beschreiben. Freie Rhythmen werden unteranderem durch immer wiederkehrende Rhythmen geprägt.

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